Goldhamster
Geschrieben am 01/04 12:13

Leider haben wir von dieser Zeit keine Fotos, da
haben wir Molly von Andreas Wenk eingestellt
Unsere Erfahrungen mit Goldhamstern waren sehr umfangreich.
Wir fingen unsre Goldhamsterzucht mit einem P?rchen an. Das Weibchen war sehr zutraulich und lie? sich viel gefallen. Selbst kleine Kinder konnten sie anfassen und mit ihr spielen, ohne da? sie biss. Unser M?nnchen war dagegen ein Eigenbr?dler, der sich nur von ihm bekannten Menschen anfassen lie?. Wenn er erschrak, biss er ohne zu z?gern zu. Dieses P?rchen bekam beim ersten Wurf 5 Junge. Da der Vater in seiner Abstammung nicht ein reiner Goldhamster, sondern wie wir bei den Jungen sehen konnten, auch Farbhamster als Vorfahren gehabt haben musste, waren zwei der Jungen mit einer wei?en Fellfarbe. Diese wei?en Hamster benahmen sich ganz anders als die ?brigen Jungen. Sie waren aggressiv, bissig, unz?hmbar, d.h. man konnte sie nur mit einem dicken Handschuh anfassen. Die anderen Jungen waren zutraulich, neugierig und in der Fellfarbe so wie ein normaler Goldhamster sein sollte. Die Goldhamstermutter ging mit ihren Jungen sehr sorgsam und liebevoll um. Sie lie? auch uns Pfleger jederzeit die Kleinen anschauen, herausnehmen und bewundern, behielt jedoch stets den Überblick, die Horde beisammen zu halten. Als die Kleinen 5 Wochen alt waren, gaben wir sie in eine Zoohandlung zum Verkauf ab.
Der n?chste Wurf war dann nur noch ein Mix von Farben. Hier konnte man sehen, da? die Gene der Farbschl?ge dominanter waren als die Gene der Goldhamster in Reinform. Diese sogenannten Mixhamsterchen waren jedoch vom Verhalten her nicht mehr so liebevoll wie die Goldhamster, sondern wurden herrschs?chtig, dominant, aggressiv und schwerer z?hmbar. Auch gingen sie mit ihrem eigenen Nachwuchs sp?ter nicht allzu liebevoll um.
Die Urmutter (Goldhamsterin Nr.1) wurde fast 3 Jahre alt, trotz 4maliger Mutterschaft. Sie war noch bis ins hohe Alter lieb und zutraulich geblieben . Sie war eine Seele von Hamster. Der Urvater (Goldhamstermann Nr.1) wurde nur 2,5 Jahre alt. Er wurde im hohen Alter tr?ge und lie? sich nur ungern in seiner Ruhe st?ren. Zwar biss er uns Pfleger nicht, jedoch mochte er St?rungen wie herausholen, spielen, K?fig saubermachen nie sonderlich und zeigte es uns mit Piepsen, abwenden und Starrehaltung. Da man Goldhamster immer in Einzelhaltung halten mu?, lie?en wir von der Zucht alsbald ab, da wir sonst eine wahre Menagerie nur an Goldhamsterk?figen unterhalten m?ssten.
Denn bei der Goldhamsterzucht muss man f?r den Mann, Frau, und die Kinder jeweils getrennte Behausungen anbieten, da auch die Kleinen sich sp?testens ab der 6 Woche nicht mehr verstehen und auch der Fortpflanzungstrieb erwacht.



